STORAGE HUB 1 / HUB 2 / HUB 3

 
Die Batterie ist der Kern
Den Kern des Hub bildet eine Batterie, die bei übermäßig vorhandener Solar-/Windkraftenergie geladen wird. Übersteigt der Verbrauch die erzeugt Energiemenge, wird sie dagegen entladen. OPzS und OPzV- Röhrenplatten-Blei-Saure-Batterien haben sich sowohl bei netzgekoppelten als auch bei netzunabhängigen Systemen als sehr leistungsfähig erwiesen. Eine Lithium-Ionen-Batterie stellt alternativ eine geeignete Lösung dar, wenn ein hoher Lade-/Entlade-Wirkungsgrad, eine kompakte Größe und ein geringes Gewicht von Bedeutung sind.
 
Solarstrom speichern: Netzfreundlich
Mithilfe des Hub lassen sich Bedarfsspitzen aus dem Netz (durch Entladen der Batterie) sowie Spitzen bei der Einspeisung ins Netz (durch Laden der Batterie) verringern.
 
Überbrückung eines Stromausfalls mit gespeichertem Solarstrom 
Mit der in der Batterie gespeicherten Energie können während eines Stromausfalls die wichtigsten Geräte weiter mit Strom versorgt werden.
 
Netzunabhängigkeit durch Eigennutzung 
Bei ausreichender Batteriekapazität und sofern erforderlich, mithilfe einer Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (Mikro-KWK-Anlage) oder eines Reserve-Aggregats, lässt sich die völlige Unabhängigkeit vom Netz erreichen.
 
Flexibel
TransWatt bietet nicht einen einzelnen Hub, sondern drei alternative Konfigurationen an. Natürlich lässt sich jede von ihnen an spezifische Anforderungen anpassen.
 
Vor Ort aufrüstbar
Zusätzliche Solar-/Windkraft- und Batteriespeicherungs-Optionen lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt anschließen.  
 

HUB 1Hub 1

Hub-1 bietet die effektivste Losung, wenn das Meiste der erzeugten Energie vor der Nutzung zunächst in der Batterie gespeichert werden soll. Sie stellt außerdem die einfachste, robusteste und kostengünstigste Lösung dar. Der BlueSolar MPPT Lade-Regler nutzt Solarkraft zum Laden der Batterie. Die gespeicherte Energie wird dann zur Versorgung der Lasten von einem MultiPlus bzw. einem Quattro Wechselrichter/Ladegerat in Wechselstrom umgewandelt. Überschüssige Energie wird zurück ins Netz eingespeist. Kommt es im Elektrizitätswerk zu einem Stromausfall, trennt der Hub die Verbindung zum Netz und arbeitet als unabhängiges System weiter. Wird Energie zurück ins Netz eingespeist, muss in das System eine Anti-Islanding-Vorrichtung eingebaut sein, die den örtlichen Bestimmungen (EVU) entspricht.
 

HUB 2Hub 2

Hierbei handelt es sich um eine praktische Lösung, um eine Speicherbatterie an ein bereits vorhandenes, netzgekoppeltes PV-System anzuschließen. Der durch die Solar-Paneele erzeugte Gleichstrom wird über einen PV-Wechselrichter, der am AC Ausgang eines Wechselrichters/Ladegerätes angeschlossen ist, in Wechselstrom umgewandelt. Der AC-Eingang des Wechselrichters/Ladegerätes ist an das Netz angeschlossen. Wird Energie zurück ins Netz eingespeist, muss in das System eine Anti-Islanding-Vorrichtung eingebaut sein, die den örtlichen Bestimmungen (EVU) entspricht. Der PV-Wechselrichter versorgt die Lasten dann direkt mit Strom. Sollte nicht ausreichend PV-Energie vorhanden sein, speist der Wechselrichter/das Ladegerat zusätzliche Energie von der Batterie oder dem Netz ein. Ist jedoch überschüssige PV-Energie vorhanden, so nutzt der Wechselrichter/das Ladegerat die überschüssige Energie zum Laden der Batterie und/oder zur Einspeisung in das Netz. Kommt es im Elektrizitätswerk zu einem Stromausfall, trennt der Hub die Verbindung zum Netz und arbeitet als unabhängiges System weiter. Die Planung und Inbetriebsetzung dieser Lösung ist komplizierter als die Losung mit Hub-1. Dies ist auf das Zusammenwirken von Wechselrichter/Ladegerat und Netz-Wechselrichter zurückzuführen.
 

HUB 3Hub 3

Der durch die Solar-Paneele erzeugte Gleichstrom wird über einen PV-Wechselrichter, der am AC Eingang eines Wechselrichters/Ladegerätes angeschlossen ist, in Wechselstrom umgewandelt. Die Energie aus dem PV-Wechselrichter wird über den Wechselrichter/das Ladegerat den Lasten zugeführt. Sollte nicht ausreichend PV-Energie vorhanden sein, speist der Wechselrichter/das Ladegerat zusätzliche Energie von der Batterie oder dem Netz ein. Ist jedoch überschüssige PV-Energie vorhanden, so nutzt der Wechselrichter/das Ladegerat diese Energie zum Aufladen der Batterie. Nachdem die Batterie vollgeladen ist, speist der PV-Wechselrichter überschüssige Energie in das Netz ein. Ist der PV-Wechselrichter mit einer Anti-Islanding-Vorrichtung ausgestattet, die den örtlichen Bestimmungen entspricht (EVU), ist keine separate Anti-Islanding-Vorrichtung notwendig. Im Gegensatz zu den Hub-1 und Hub-2 Losungen schaltet der PV-Wechselrichter bei einem Netzstromausfall ab. Der Hub versorgt dann die Lasten solange weiter, bis die Batterie entladen ist.
 
 

Wichtige Merkmale der drei System-Alternativen:

GridAssist
Dank der Funktion GridAssist kann der Wechselrichter/das Ladegerat im Vergleich zu der erwarteten maximalen Energie, die von der Last benötigt wird, über einen niedrigeren Nennwert verfügen. Mit dem GridAssist arbeitet der Wechselrichter/das Ladegerat synchron mit dem Netz. Immer, wenn dann die erforderliche Wechselstromenergie die Möglichkeiten des Wechselrichters/Ladegerätes übersteigt, wird zusätzlich Strom aus dem Netz hinzugenommen. Auf diese Weise wird ein Abschalten des Systems aufgrund von Überlastung vermieden.
 
GridAssist-1
Eine Möglichkeit besteht darin, den Wechselrichter/das Ladegerat mit dem Netz zwar synchronisiert, jedoch nicht mit ihm Verbunden zu betreiben. Der Anschluss an das Netz (durch Schließen des Energieruckfluss-Schutz-Relais im Wechselrichter/Ladegerat) erfolgt im folgenden Fall:
  • System-Überlastung.Es wird zusätzliche Energie aus dem Netz verwendet, bis die Last auf einen Wert abgesenkt wurde, den der Wechselrichter/das Ladegerat bewältigen kann.
  • Überschussige PV- oder Windkraft-Energie wird zurück in das Netz gespeist (sofern dies die örtlichen Bestimmungen zulassen). 

GridAssist-2

Die Alternative hierzu ist, den Hub permanent an das Netz anzuschließen. Der Wechselrichter/das Ladegerat verwaltet seinen Ausgang so, dass er sich an die Last anpasst und, dass die durchschnittliche Energie, die dem Netz entnommen wird, gleich null ist. Ausgenommen sind hier natürlich Falle von Überlastung bzw. überschussiger Energie, die wieder in das Netz eingespeist werden. Achtung: Es wird eine stabile Netzspannung benötigt!

 
Color Control GXColor Control GX
Das Color Control GX bietet eine intuitive Bedienung und Überwachung aller angeschlossenen Geräte. Die Liste der Victron-Produkte, die sich daran anschließen lassen ist schier endlos: Wechselrichter, Multis, Quattros, MPPT 150/70, BMV-600, Skylla-i, Lynx Ion und noch viele mehr.
 
VRM Online-Portal
Abgesehen von der Überwachung und Bedienung von Geräten am Color Control GX werden die Informationen auch an unsere kostenlosen Website zur Fernüberwachung weitergeleitet: an das VRM Online-Portal. Um sich eine Vorstellung vom VRM Online-Portal zu machen besuchen Sie bitte folgende Adresse https://vrm.victronenergy.com, und betätigen Sie die Schaltfläche ‘Take a look inside’ (Einblick). Das Portal ist kostenfrei. Siehe außerdem den Screenshot des kWh Dashboards weiter unten in diesem Datenblatt.

Beispiel einer Solarstromspeicherung

Color ControlDie von Accusysteme TransWatt installierte Anlage dient zur Eigenstromversorgung und ist als Hub-1 konfiguriert. Sie beliefert die komplette Liegenschaft weitgehend autark.
Derzeit sind 20 Module verbaut, welche über zwei Solarregler MPPT 150/70 die Batteriebank laden. Als Batterien sind TH12-300 in Verwendung, die als 48V-Batteriebank die drei Multiplus 48/3000 versorgen. Im Zuge der Erweiterung der Solaranlage um zusätzliche 4kWp, wird der solare Überschuss in das öffentliche Netz eingespeist.

 

Technische Kerninformation zur Anlage: